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Aktive vs. passive Fonds: ein teurer aktiv gemanagter Fonds gegen einen kostengünstigen Index-Fonds, der den Markt als Ganzes abbildet

Aktive vs. passive Fonds: warum der Index langfristig gewinnt

Aktiv gemanagte Fonds schlagen den Index langfristig fast nie. Was SPIVA, Kosten und Zinseszins damit zu tun haben und was das für Ihre Geldanlage bedeutet. Einfach erklärt. Stand 2026.

Chris Natterer Chris Natterer · Aktualisiert 22. Juni 2026 · 13 Min. Lesezeit

Stellen Sie sich zwei Geldanlagen vor. Bei der einen sucht ein bestens bezahltes Team von Analysten ständig nach den besten Aktien und kassiert dafür jedes Jahr eine ordentliche Gebühr. Bei der anderen kauft eine Software einfach den ganzen Markt, ohne Auswahl, ohne Meinung, für einen Bruchteil der Kosten. Welche der beiden bringt Ihnen über dreißig Jahre mehr? Die meisten tippen auf das Profi-Team. Die Daten sagen seit Jahrzehnten das Gegenteil. Genau darum geht es in der Frage aktive vs. passive Fonds, und die Antwort ist erstaunlich klar.

Ein kurzes Rechenbeispiel macht den Kern sofort sichtbar. Nehmen Sie 100.000 Euro und einen Anlagehorizont von dreißig Jahren. Der eine Fonds kostet Sie 0,2 Prozent pro Jahr, der andere 1,5 Prozent. Das klingt nach einem winzigen Unterschied. Über dreißig Jahre, mit Zinseszins gerechnet, frisst der teurere Fonds aber einen mittleren fünfstelligen Betrag mehr an Gebühren und entgangener Rendite. Geld, das nicht in Ihrem Depot landet, sondern in der Fondsgesellschaft. Und das alles, ohne dass Sie dafür eine bessere Performance bekommen. Im Schnitt sogar eine schlechtere.

Was aktiv und was passiv überhaupt bedeutet

Bevor wir zur Evidenz kommen, kurz die beiden Begriffe in Alltagssprache.

Ein aktiv gemanagter Fonds wird von einem Manager oder einem Team geführt, das versucht, klüger zu sein als der Markt. Es kauft Aktien, die es für unterbewertet hält, verkauft, was es für überteuert hält, und will dadurch besser abschneiden als der allgemeine Markttrend. Für diese Arbeit zahlen Sie eine vergleichsweise hohe jährliche Gebühr, oft 1,5 Prozent und mehr.

Ein passiver Index-Fonds, in der Praxis meist ein ETF, versucht das gar nicht erst. Er bildet einfach einen ganzen Markt ab, zum Beispiel die rund 1.500 größten Unternehmen der Welt, und hält sie stur im richtigen Verhältnis. Keine Auswahl, keine Wetten, kein teures Team. Deshalb kostet ein breiter Welt-ETF heute oft nur zwischen 0,07 und 0,22 Prozent pro Jahr.

Die Kernfrage lautet also: Lohnt sich der Aufpreis für das aktive Management? Bringt der teure Profi genug Mehrrendite, um seine Gebühr zu rechtfertigen und dann noch etwas übrig zu lassen?

Die Evidenz: die große Mehrheit verliert gegen den Index

Das ist keine Glaubensfrage und kein Bauchgefühl, sondern seit Jahren gemessen. Die wichtigste Quelle dazu sind die SPIVA-Scorecards von S&P Dow Jones Indices, die regelmäßig vergleichen, wie aktiv gemanagte Fonds gegen ihren passenden Vergleichsindex abschneiden. Das Ergebnis ist über Regionen und Anlageklassen hinweg bemerkenswert stabil: Über lange Zeiträume, also zehn bis fünfzehn Jahre, unterschreitet die große Mehrheit der aktiven Fonds nach Kosten ihren Index. Nicht alle, aber die deutliche Mehrheit.

Jetzt könnte man sagen: gut, dann suche ich mir eben die Gewinner heraus. Die gibt es ja. Genau hier liegt der zweite, oft übersehene Befund. Die Fonds, die in einem Zeitraum vorne liegen, sind selten dieselben im nächsten. Outperformance ist kaum persistent. Wer in einem Fünfjahresfenster zur Spitzengruppe gehört, landet im nächsten Fenster mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo im Mittelfeld oder darunter. Das ist genau das Muster, das man erwarten würde, wenn ein guter Teil der Outperformance schlicht Glück ist. Glück lässt sich nicht abonnieren.

Das macht die praktische Lage tückisch. Sie müssten nicht nur einen Fonds finden, der den Index schlägt. Sie müssten ihn im Voraus finden, bevor er es tut, und dann darauf hoffen, dass das Können war und nicht Zufall. Die Daten geben wenig Anlass zu glauben, dass das verlässlich gelingt.

Kosten: der eine Faktor, den Sie sicher kontrollieren können

Niemand kennt die zukünftige Rendite eines Fonds. Was Sie aber vorher genau wissen, ist, was er kostet. Die laufenden Kosten, die TER, stehen im Datenblatt. Und Kosten wirken in eine Richtung: immer gegen Sie, jedes Jahr, garantiert.

Über einzelne Jahre wirkt der Unterschied klein. Über Jahrzehnte wird er brutal, weil er sich mit dem Zinseszins multipliziert. Jeder Euro Gebühr ist nicht nur dieses Jahr weg, sondern auch der Ertrag, den dieser Euro in allen folgenden Jahren erwirtschaftet hätte. Eine Differenz von gut einem Prozentpunkt pro Jahr klingt nach nichts und kostet über eine Anlegerlaufbahn einen erheblichen Teil des Endvermögens.

Jack Bogle, der Erfinder des ersten Index-Fonds, hat das in einen Satz gepackt, der bei Geldanlage fast immer stimmt: “In investing, you get what you don’t pay for.” Bei den meisten Dingen im Leben bekommt man, wofür man bezahlt. Bei Fonds ist es oft umgekehrt. Je weniger Sie zahlen, desto mehr bleibt bei Ihnen.

Die Nullsummen-Logik, warum das fast zwingend so sein muss

Bis hierhin könnte man die Statistik für einen historischen Zufall halten. Ist sie nicht. Es gibt ein einfaches Argument, warum aktives Management im Schnitt verlieren muss, und es kommt vom Nobelpreisträger William Sharpe in seinem kurzen Aufsatz “The Arithmetic of Active Management” aus dem Jahr 1991.

Die Logik geht so. Alle Anleger zusammen besitzen den gesamten Markt. Im Durchschnitt erzielen sie also exakt die Marktrendite, das ist mathematisch nicht zu umgehen. Diese Gesamtheit teilt sich in passive Anleger, die einfach den Markt halten, und aktive Anleger, die untereinander handeln. Die passiven bekommen per Konstruktion die Marktrendite, abzüglich ihrer minimalen Kosten. Also müssen auch die aktiven als Gruppe die Marktrendite bekommen, abzüglich ihrer viel höheren Kosten.

Daraus folgt zwingend: Vor Kosten ist aktives Management ein Nullsummenspiel, nach Kosten ein Verlustspiel. Jeder aktive Gewinner geht zwangsläufig zulasten eines anderen aktiven Anlegers, und die Gebühren ziehen die gesamte Gruppe nach unten. Es ist keine Frage von Talent oder Fleiß. Es ist Arithmetik. Wer einfach den ganzen Markt kauft und am wenigsten zahlt, landet allein dadurch systematisch in der oberen Hälfte. Ohne Research, ohne Glück, ohne schlaflose Nächte.

Zeit im Markt schlägt das Timing des Marktes

Bleibt der zweite große Reflex: Wenn der Index gewinnt, dann steige ich eben günstig ein, vor dem nächsten Crash raus und am Tiefpunkt wieder rein. Auch das funktioniert in der Theorie wunderbar und in der Praxis kaum.

Niemand weiß verlässlich, wann der nächste Crash oder die nächste Rally kommt. Das Problem ist nicht der Mut zum Verkaufen, sondern der Wiedereinstieg. Die stärksten Börsentage liegen oft direkt neben den schlechtesten, mitten im Chaos, wenn alle Schlagzeilen zum Aussteigen raten. Wer ein paar dieser besten Tage verpasst, weil er an der Seitenlinie auf den perfekten Moment wartet, verliert über die Jahre meist mehr Rendite, als er durch das Umschiffen des Crashs gespart hätte.

Daraus folgt eine unspektakuläre, aber wirksame Haltung: Geld investieren, sobald es da ist, und dann investiert bleiben. Nicht der clevere Zeitpunkt entscheidet über das Ergebnis, sondern die Jahre, die Ihr Geld ununterbrochen für Sie arbeitet.

In der Praxis sehe ich am häufigsten, dass nicht die Strategie das Problem ist, sondern das Stillhalten. Die Leute verstehen die Logik sofort. Schwer wird es erst, wenn die Kurse fallen und der Reflex kommt, doch etwas zu tun. Genau dieses Nichtstun ist der eigentliche Skill.

Der Schritt davor: warum überhaupt Aktien

Eine Ebene über der Frage aktiv gegen passiv liegt eine größere: Warum überhaupt der Aktienmarkt, und nicht Anleihen, Immobilien oder Gold? Auch hier sprechen handfeste Eigenschaften für breit gestreute, börsengehandelte Aktien.

Liquidität. Einen ETF verkaufen Sie auf Knopfdruck, ganz oder in Teilen, zu einem bekannten Preis, in Sekunden. Eine Immobilie verkaufen Sie in Wochen bis Monaten, nur am Stück, mit fünf bis zehn Prozent Nebenkosten.

Streuung statt Klumpenrisiko. Ein einziger Welt-ETF hält tausende Unternehmen über rund 50 Länder und alle Branchen. Eine vermietete Wohnung oder ein eigenes Geschäft ist das Gegenteil, eine einzige ungestreute Wette. Beim ETF ist die Risikostreuung eingebaut.

Kein Aufwand drumherum. Keine Verwaltung, keine Instandhaltung, keine Versicherung, keine Mieter, kein Leerstand. Und der Wert ist jederzeit transparent ablesbar. Beim Immobilienkauf in Deutschland kommen dagegen Kaufnebenkosten von grob 10 bis 15 Prozent dazu (Grunderwerbsteuer je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 Prozent, dazu Notar, Grundbuch und oft Makler), ein sofortiger Verlust, den ein ETF-Kauf nicht kennt.

Ein Argument wird dabei oft falsch verstanden, nämlich dass Immobilien angeblich stabiler seien als Aktien. Wenn ein breit gestreutes Aktienportfolio wirklich einbricht, steckt die Weltwirtschaft in Schwierigkeiten, und in solchen Phasen geben Immobilien, private Unternehmensbeteiligungen und die meisten anderen Anlagen ebenfalls nach. Der Unterschied ist, dass sie nicht täglich bepreist werden und deshalb ruhiger wirken. Diese Ruhe ist zu großen Teilen eine Bewertungs-Illusion, kein fehlendes Risiko. Genau diesen Mechanismus zeigt auch Gerd Kommer für den deutschen Markt: Gängige Hauspreisindizes verharmlosen das Immobilienrisiko, weil sie selten gehandelte, geschätzte Preise glätten. Fair bleibt: Immobilien laufen nicht im perfekten Gleichschritt mit Aktien, ein echter Streuungsvorteil existiert. Nur fällt er kleiner aus, als die geglätteten Preiskurven vermuten lassen, und in echten Krisen wie 2008 fiel beides zusammen.

Was 125 Jahre Geschichte zeigen

Die langfristigen Zahlen sind der eigentliche Grund, warum so viele zum breiten Aktienmarkt raten. Der längste seriöse Datensatz ist das UBS Global Investment Returns Yearbook von Dimson, Marsh und Staunton. Über die Jahre 1900 bis 2024 brachten globale Aktien rund 5 Prozent pro Jahr nach Inflation, Anleihen etwa 1,7 Prozent und Bargeld rund 0,5 Prozent.

Wie groß dieser Abstand über lange Zeit wird, zeigt eine einzige Zahl: Ein US-Dollar, 1900 in US-Aktien angelegt, war Ende 2024 nominal über 100.000 Dollar wert. Derselbe Dollar in Anleihen kam auf einige hundert. US-Aktien liefen mit gut 6,5 Prozent real allerdings besser als der Weltschnitt, sie waren der stärkste Markt im Datensatz. Als ehrliche Grundlage taugt deshalb eher die niedrigere Welt-Zahl als die amerikanische Ausnahme. Über die letzten rund fünfzig Jahre brachte der S&P 500 etwa 8 Prozent pro Jahr nach Inflation, rund 12 Prozent davor.

Und Immobilien? Über sehr lange Zeiträume liegt deren Gesamtrendite aus Preis plus Mieteinnahmen nah an der von Aktien, laut der Studie The Rate of Return on Everything grob 7 Prozent real seit 1870. Das ist allerdings eine idealisierte, unverschuldete Vermieter-Rendite ohne Reibung und lässt sich nicht als liquide, breit gestreute Position kaufen. Die oft gelobte niedrige Schwankung von Immobilien ist zum Teil dieselbe Bewertungs-Illusion wie oben.

Für Deutschland lohnt der genaue Blick, weil die Geschichte hier oft falsch erzählt wird. Über lange Zeiträume lag die reale Gesamtrendite deutscher Wohnimmobilien aus Preis plus Miete je nach Zeitfenster bei rund 5 bis 8 Prozent, also durchaus in der Nähe von Aktien. Entscheidend ist aber, woher sie kam: fast zwei Drittel aus der Miete, nur gut ein Drittel aus dem Preisanstieg, der niedrigste Preisanteil aller 16 untersuchten Länder. Die reinen Hauspreise liefen real jahrzehntelang seitwärts. Wer 1995 kaufte, sah seinen Kaufpreis nominal erst 2012 wieder, inflationsbereinigt sogar erst 2017 (Deutsche Bank Research). Erst der Boom ab 2010 drehte das Bild, gefolgt vom stärksten Rückgang seit Beginn der amtlichen Zeitreihe im Jahr 2000, minus 8,4 Prozent allein im Jahr 2023 (Destatis). Im Zeitraum nach 1950 lagen deutsche Aktien real, mit rund 7,5 Prozent pro Jahr, sogar vor Wohnimmobilien mit rund 5,3 Prozent. Gerd Kommer, der bekannteste deutsche Verfechter des passiven Investierens, kommt zum selben Schluss: Die langfristigen Wertsteigerungen von Wohnimmobilien sind niedriger, als die meisten glauben.

Bei aller Klarheit gehören die Einschränkungen dazu: Vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft. Über zweihundert Jahre betrachtet fiel der Vorsprung der Aktien kleiner aus als im 20. Jahrhundert. Und es gab Phasen von vielen Jahren mit realem Verlust. Wer solche Durststrecken nicht aussitzen kann, für den ist ein hoher Aktienanteil nicht das Richtige.

Was das konkret für Sie heißt

Aus der Evidenz folgt kein kompliziertes Programm, sondern eine ziemlich langweilige Strategie, und langweilig ist hier ein Kompliment. Breit streuen, niedrige Kosten, dauerhaft investiert bleiben, nicht auf den richtigen Moment warten. Die Frage ist dann nur noch, welcher Fonds das konkret abbildet.

Das ist der Stoff für den nächsten Teil dieser Serie. Dort vergleiche ich, welcher Welt-ETF konkret in Frage kommt, von All-World über ACWI bis IMI, thesaurierend oder ausschüttend, und worauf es bei TER und Replikation wirklich ankommt. Wenn Sie ortsunabhängig leben, lohnt parallel der Blick auf die besten Neo-Broker für Ortsunabhängige und auf das robustere Broker-Setup für Perpetual Traveler. Und wer einen Wegzug plant, sollte früh klären, wie Kapitalvermögen beim Auswandern behandelt wird, denn das entscheidet über Broker-Wahl und Steuerlast mit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Über lange Zeiträume schlägt die große Mehrheit der aktiv gemanagten Fonds ihren Index nach Kosten nicht.
  • Die wenigen Gewinner sind selten dauerhaft vorne. Outperformance lässt sich kaum von Glück unterscheiden und nicht im Voraus erkennen.
  • Kosten sind der einzige sichere Hebel. Über Jahrzehnte frisst der Zinseszins jeden Prozentpunkt Gebühr überproportional auf.
  • Aktives Management ist vor Kosten ein Nullsummenspiel und nach Kosten ein Verlustspiel. Das ist Arithmetik, nicht Pech (Sharpe, 1991).
  • Zeit im Markt schlägt das Timing. Investiert bleiben statt den perfekten Einstieg zu suchen.
  • Über 125 Jahre waren breit gestreute Aktien die ertragsstärkste liquide Anlageklasse, rund 5 Prozent real pro Jahr weltweit, vor Anleihen und Bargeld. Vergangene Renditen sind aber keine Garantie.
  • Praktische Konsequenz: breit, billig, dauerhaft. Welcher Fonds das konkret ist, klärt Teil 2 der Serie.

Häufige Fragen

Schlägt wirklich kein einziger aktiver Fonds den Index? Doch, in jedem Zeitraum gibt es welche. Das Problem sind zwei Dinge: Es ist eine Minderheit, und es sind selten dieselben über mehrere Zeiträume. Sie müssten den künftigen Gewinner heute schon kennen, und dafür gibt es keine verlässliche Methode.

Sind Index-Fonds und ETFs dasselbe? Nicht ganz. Ein Index-Fonds ist jeder Fonds, der einen Index nachbildet. Ein ETF ist ein Fonds, der wie eine Aktie an der Börse gehandelt wird. In der Praxis sind die kostengünstigen Index-Fonds für Privatanleger fast immer ETFs, deshalb werden die Begriffe oft synonym verwendet.

Lohnt sich aktives Management nicht wenigstens in Nischenmärkten? Das ist das gängigste Gegenargument, etwa für Schwellenländer oder Nebenwerte. Die SPIVA-Daten zeigen über lange Zeiträume aber auch dort mehrheitlich Unterperformance nach Kosten. Es gibt Ausnahmen, nur sind sie schwer vorab zu identifizieren und der Aufpreis bleibt.

Warum überhaupt Aktien und nicht Anleihen oder Immobilien? Über lange Zeiträume haben breit gestreute Aktien real deutlich mehr gebracht als Anleihen oder Bargeld, bei voller Liquidität und eingebauter Streuung. Immobilien kommen in der langfristigen Gesamtrendite nah heran, sind aber illiquide, undiversifiziert und mit laufendem Aufwand verbunden. Ihre scheinbar niedrige Schwankung ist zum Teil eine Folge davon, dass sie nicht täglich bepreist werden.

Was ist mit der Gefahr, dass irgendwann alle passiv investieren? Das ist theoretisch denkbar, praktisch sind wir weit davon entfernt. Solange genug aktive Anleger um Preise konkurrieren, bleibt der Markt halbwegs effizient bewertet. Der passive Anleger profitiert von dieser Arbeit der anderen, ohne dafür zu zahlen.

Dieser Artikel erklärt die Grundlagen und ist keine Anlage- oder Steuerberatung und keine Empfehlung, bestimmte Produkte zu kaufen oder zu verkaufen. Investments bergen Risiken bis zum Totalverlust. Vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für die Zukunft. Genannte Fonds und Anbieter sind Beispiele, ihre Kosten und Verfügbarkeit ändern sich. Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen und ziehen Sie für Ihre konkrete Situation qualifizierte Beratung hinzu.

Chris Natterer

Geschrieben von Chris Natterer

Gründer von Globalization Guide. Ich helfe internationalen Unternehmern, sich im Ausland richtig aufzustellen: Firma, Steuern, Banking und der ganze praktische Teil rund ums Auswandern und ortsunabhängige Leben. Selbst seit 2016 unterwegs, Globalization Guide seit 2019.